Dienstag, 30. Mai 2017

Lebst du noch oder philhubst du schon?

"Philahubber" (Substantiv, m)

Worttrennung:
Phi·la·hub·ber, Plural: Phi·la·hub·ber

Bedeutung:
[1] großes Unglück hervorgerufen durch vorangegangene positive Ereignisse und Absichten
[2] ursprünglich: Markenname des Geräts, das ultimatives Glücksempfinden erzeugt.
[3] Person, die versucht den Philahubber wieder zu legalisieren oder selbst zu konstruieren.
[4] veraltet: Person, süchtig nach dem Philahubber

Abkürzungen:
[1] Philhub

Herkunft:
Im Jahre 2413 erschuf der Salzburger Erfinder Dr. Michael Lampe den Philahubber, der 2418 vom Unternehmer Gionata Uberti erstmals auf den Markt gebracht wurde. Der Name Philahubber ist abgeleitet vom altgriechischen φίλος(philos) und dem englischen Wort "hub" (Knotenpunkt), da das Gerät in seiner Funktion das größtmögliche Glücksgefühl erzeugen sollte.
Die heutigen Bedeutungen von Philahubber entwickelten sich nach dem Zusammenbruch der damaligen Zivilisation, hervorgerufen durch das Verlangen den Apparat fast durchgehend zu nutzen. Der Philahubber wurde schließlich zum individuellen Lebensmittelpunkt und führte in weiten Teilen der Bevölkerung zum Kontrollverlust.

Beispiele:
[1] "Wir hatten alle Spaß auf der Party, die allerdings zum Philahubber wurde, als wir die Idee hatten im Rauschzustand ein Feuerwerk zu veranstalten. Um es kurz zu machen: Die Kommune muss Insolvenz anmelden und die Alpakas sind tot."
[2] "Ich verkaufe meine Alpakas damit ich mir einen Philahubber leisten kann."
[3] "Manche Philahubber argumentieren, dass nicht Philahubber-Geräte sondern Alpakas für den Zusammenbruch der Gesellschaft verantwortlich waren."
[4] "Es gibt für diesen Zeitraum kaum Aufzeichnungen über die Alpakapopulation, weil der Großteil der kontemporären Zivilisation pathologische Philahubber waren."




Samstag, 27. Mai 2017

I am (not).


I am insecure but I'm not a pushover.

I am sad but I don't need you to cheer me up.

I'm lost but I'm not a loser.

I don't believe the last line but I'm working on it.

I'm at a bottom but I'm not helpless.

I may feel alone but I'm not.



Mittwoch, 17. Mai 2017

52.202175°N 0.128179°E


Allerdingsda Allerda, das Allerlei, ist wieder da. Verbietet Kaffee, ordert sieben Tassen Tee.

 Zwar wird jeder Mensch vom Schlaf ereilt, doch ist er bei Immermüde sehr eigen verteilt.

Siebenbrei trinkt drei, Siebendrei trinkt zwei, die übrigen Tassen sind ihnen einerlei.

Als Fuchs und Krähe sich empfehlen, kann Immermüde sich aus der Traumwelt stehlen.

Von sieben Tassen stehen noch zwei, doch mit Allerdingsda ist das Allerlei.



Samstag, 6. Mai 2017

Kläger und Richter

Belehrung:
Die Belehrung entfällt, weil wir das unter Freunden regeln.

Anklageverlesung:
Ich bin verurteilt, denn jeder will ein Urteil fällen. Ich verstehe das.
Gleichzeitig habe ich Angst vor Fehlurteilen. Vor deinen und vielleicht auch vor meinen.

Einlassung/Stellungnahme des Angeklagten: 
Du sagst du verstehst mich nicht. Doch das ist normal. Diese Einsicht ist besser als eine falsche Gewissheit. Aber dein Unverständnis klingt vorwurfsvoll.

Beweisaufnahme:
Du willst Antworten, die ich nicht habe, denn ich verstehe mich selbst nicht und so wächst der Druck in der Befragung.

Plädoyer:
Die Anklage ist formuliert. Du willst den Wortlaut von mir wissen, doch ich schweige, denn eine Beschuldigung ist kein Schuldbeweis.

Schlusswort des Angeklagten:
Es gibt einen Verdacht aber keine Gewissheit. Ich habe noch keine Erklärung und ich will nicht, dass eine bloße Anklage in deinen Augen und mit deinen Händen zu einer falschen Wahrheit umgeformt wird.

Urteil:
Der Angeklagte hat das letzte Wort, zumindest bis der Richter spricht.





Logbuch Teil III

Ort: Rutchares (weil er nicht Rüdiger genannt werden will)

Mission Confluentes: Rückzug erfolgt

Status:
- Mission unvollendet

Soundtrack:
- Everything is alright by Motion City Soundtrack


Neue Mission:
- Herausfinden was die neue Mission ist
- Neue Crew-Mitglieder rekrutieren
- Status der verschollenen Crew klären
- Sponsoren akquirieren
- Aufenthaltsbeendigung im schlechten Teil des Lebens
- Unentdeckt bleiben
- Neues Quartier errichten
- Kompass reparieren lassen
- Missionsleiter wiederfinden oder Logbuchschreiber umschulen
- Selbstzweifel vernichten (aber nicht restlos)
- Humor wiederfinden
- neue Strategien erstellen
- Klären unter wessen Befehl wir stehen



Ereignisse nach dem Rückzug:
- Niederlassung in bekanntem Territorium
  ► Einwohner hilfsbereiter als erwartet
- Unser Aufenthalt wird toleriert, ist aber nicht erwünscht
- Beziehung provisorischer Unterkunft im schlechten Teil des Lebens
- Wasserschaden in der elektronischen Kontrolleinheit
- Alliierte beschaffen großzügigerweise neue EK
- Hackerangriff
- EK wieder unter unserer Kontrolle
- Kontaktabbruch von unserer Seite und Wiederaufnahme des Kontaktes
- Tagesausflug mit der Crew
  ► Kampfunfähigkeit bestätigt; kleinere Verluste
  ► Es war dennoch ein schöner Tag
- Personelles Problem in der Kommunikationseinheit wurde aufgedeckt
  ► Lösungsansatz wurde abgelehnt
  ► neuer Lösungsansatz: Keine Lösung ist auch eine Lösung.


Beobachtungen:
- Die Welt ist böse.
- Schleichen sind keine Schlangen.
- Ich werde verfolgt.
- Versorgung lässt zu wünschen übrig
- Bei Regen picknickt es sich besser im Zelt
- Es ist möglich während des Gähnens zu sabbern.



Verhaltensregeln:
- Verstecken
- Kredit aufnehmen
- Taktisches Ausweichen
- Ablenkungsmanöver inszenieren
- Keine Auskunft zu irgendwas geben
- Darauf vertrauen, dass der Boden einen immer auffangen wird.


Fortschritte:
- In Aussicht
- Verantwortliche Entitäten versagen schnelle Hilfsleistungen.
- Mehr Schritte als "fort-"s, weil mehr Forts als Schritte.


Menschen:
- Im Allgemeinen schrecklich.
- Überschreiten Befugnisse
- Experte äußerte die Meinung, dass ich innerlich vielleicht viel menschenfreundlicher bin.
  ► Stellte mir erwähnten Experten daraufhin auf einem Scheiterhaufen vor.
- Erfordern Ausweichmanöver


Lebensumstände:
- Siehe: Sektion VR., Nr. 5
- Bezug zur Welt schwindend
- Bezug zur Realität konstant labil


Fazit:
- Seltsam ist besser als häufigsam aber nicht so gut wie Bisasam.





Freitag, 17. Februar 2017

Expecto Patronum, please.

Chapel of thought,
of the battles I fought,
of the silence I need
and the words that I bleed,
desperate for peace,
I'm craving release.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Waiting

I enjoyed the time being alone.
It was either the silence before the storm or anticipation for something pleasant.
I was always waiting. Free from all torments. A queen inside her castle.
At some point I was done waiting.
I left this empty rooms not knowing I wouldn't return.
From that time on I couldn't be waiting anymore since there was nothing more to happen if I wouldn't make a move.
I was not waiting. I was thinking, standing, hesitating, stopping, a standstill without purpose.
Now I have to be the change I was waiting for.
It hurts not to be a queen anymore. I might have hated the queen but I certainly loved the castle.