Freitag, 6. April 2018

Don't say anything.

My English teacher wanted me to become a writer.
My friends wanted me to study psychology.
My dad wanted me to be a boy.
My mom wanted me to not take drugs.
I wanted to die at 16.

But I'm just not ambitious enough.



Dienstag, 30. Mai 2017

Lebst du noch oder philhubst du schon?

"Philahubber" (Substantiv, m)

Worttrennung:
Phi·la·hub·ber, Plural: Phi·la·hub·ber

Bedeutung:
[1] großes Unglück hervorgerufen durch vorangegangene positive Ereignisse und Absichten
[2] ursprünglich: Markenname des Geräts, das ultimatives Glücksempfinden erzeugt.
[3] Person, die versucht den Philahubber wieder zu legalisieren oder selbst zu konstruieren.
[4] veraltet: Person, süchtig nach dem Philahubber

Abkürzungen:
[1] Philhub

Herkunft:
Im Jahre 2413 erschuf der Salzburger Erfinder Dr. Michael Lampe den Philahubber, der 2418 vom Unternehmer Gionata Uberti erstmals auf den Markt gebracht wurde. Der Name Philahubber ist abgeleitet vom altgriechischen φίλος(philos) und dem englischen Wort "hub" (Knotenpunkt), da das Gerät in seiner Funktion das größtmögliche Glücksgefühl erzeugen sollte.
Die heutigen Bedeutungen von Philahubber entwickelten sich nach dem Zusammenbruch der damaligen Zivilisation, hervorgerufen durch das Verlangen den Apparat fast durchgehend zu nutzen. Der Philahubber wurde schließlich zum individuellen Lebensmittelpunkt und führte in weiten Teilen der Bevölkerung zum Kontrollverlust.

Beispiele:
[1] "Wir hatten alle Spaß auf der Party, die allerdings zum Philahubber wurde, als wir die Idee hatten im Rauschzustand ein Feuerwerk zu veranstalten. Um es kurz zu machen: Die Kommune muss Insolvenz anmelden und die Alpakas sind tot."
[2] "Ich verkaufe meine Alpakas damit ich mir einen Philahubber leisten kann."
[3] "Manche Philahubber argumentieren, dass nicht Philahubber-Geräte sondern Alpakas für den Zusammenbruch der Gesellschaft verantwortlich waren."
[4] "Es gibt für diesen Zeitraum kaum Aufzeichnungen über die Alpakapopulation, weil der Großteil der kontemporären Zivilisation pathologische Philahubber waren."




Samstag, 27. Mai 2017

I am (not).


I am insecure but I'm not a pushover.

I am sad but I don't need you to cheer me up.

I'm lost but I'm not a loser.

I don't believe the last line but I'm working on it.

I'm at a bottom but I'm not helpless.

I may feel alone but I'm not.



Mittwoch, 17. Mai 2017

52.202175°N 0.128179°E


Allerdingsda Allerda, das Allerlei, ist wieder da. Verbietet Kaffee, ordert sieben Tassen Tee.

 Zwar wird jeder Mensch vom Schlaf ereilt, doch ist er bei Immermüde sehr eigen verteilt.

Siebenbrei trinkt drei, Siebendrei trinkt zwei, die übrigen Tassen sind ihnen einerlei.

Als Fuchs und Krähe sich empfehlen, kann Immermüde sich aus der Traumwelt stehlen.

Von sieben Tassen stehen noch zwei, doch mit Allerdingsda ist das Allerlei.



Samstag, 6. Mai 2017

Kläger und Richter

Belehrung:
Die Belehrung entfällt, weil wir das unter Freunden regeln.

Anklageverlesung:
Ich bin verurteilt, denn jeder will ein Urteil fällen. Ich verstehe das.
Gleichzeitig habe ich Angst vor Fehlurteilen. Vor deinen und vielleicht auch vor meinen.

Einlassung/Stellungnahme des Angeklagten: 
Du sagst du verstehst mich nicht. Doch das ist normal. Diese Einsicht ist besser als eine falsche Gewissheit. Aber dein Unverständnis klingt vorwurfsvoll.

Beweisaufnahme:
Du willst Antworten, die ich nicht habe, denn ich verstehe mich selbst nicht und so wächst der Druck in der Befragung.

Plädoyer:
Die Anklage ist formuliert. Du willst den Wortlaut von mir wissen, doch ich schweige, denn eine Beschuldigung ist kein Schuldbeweis.

Schlusswort des Angeklagten:
Es gibt einen Verdacht aber keine Gewissheit. Ich habe noch keine Erklärung und ich will nicht, dass eine bloße Anklage in deinen Augen und mit deinen Händen zu einer falschen Wahrheit umgeformt wird.

Urteil:
Der Angeklagte hat das letzte Wort, zumindest bis der Richter spricht.





Logbuch Teil III

Ort: Rutchares (weil er nicht Rüdiger genannt werden will)

Mission Confluentes: Rückzug erfolgt

Status:
- Mission unvollendet

Soundtrack:
- Everything is alright by Motion City Soundtrack


Neue Mission:
- Herausfinden was die neue Mission ist
- Neue Crew-Mitglieder rekrutieren
- Status der verschollenen Crew klären
- Sponsoren akquirieren
- Aufenthaltsbeendigung im schlechten Teil des Lebens
- Unentdeckt bleiben
- Neues Quartier errichten
- Kompass reparieren lassen
- Missionsleiter wiederfinden oder Logbuchschreiber umschulen
- Selbstzweifel vernichten (aber nicht restlos)
- Humor wiederfinden
- neue Strategien erstellen
- Klären unter wessen Befehl wir stehen



Ereignisse nach dem Rückzug:
- Niederlassung in bekanntem Territorium
  ► Einwohner hilfsbereiter als erwartet
- Unser Aufenthalt wird toleriert, ist aber nicht erwünscht
- Beziehung provisorischer Unterkunft im schlechten Teil des Lebens
- Wasserschaden in der elektronischen Kontrolleinheit
- Alliierte beschaffen großzügigerweise neue EK
- Hackerangriff
- EK wieder unter unserer Kontrolle
- Kontaktabbruch von unserer Seite und Wiederaufnahme des Kontaktes
- Tagesausflug mit der Crew
  ► Kampfunfähigkeit bestätigt; kleinere Verluste
  ► Es war dennoch ein schöner Tag
- Personelles Problem in der Kommunikationseinheit wurde aufgedeckt
  ► Lösungsansatz wurde abgelehnt
  ► neuer Lösungsansatz: Keine Lösung ist auch eine Lösung.


Beobachtungen:
- Die Welt ist böse.
- Schleichen sind keine Schlangen.
- Ich werde verfolgt.
- Versorgung lässt zu wünschen übrig
- Bei Regen picknickt es sich besser im Zelt
- Es ist möglich während des Gähnens zu sabbern.



Verhaltensregeln:
- Verstecken
- Kredit aufnehmen
- Taktisches Ausweichen
- Ablenkungsmanöver inszenieren
- Keine Auskunft zu irgendwas geben
- Darauf vertrauen, dass der Boden einen immer auffangen wird.


Fortschritte:
- In Aussicht
- Verantwortliche Entitäten versagen schnelle Hilfsleistungen.
- Mehr Schritte als "fort-"s, weil mehr Forts als Schritte.


Menschen:
- Im Allgemeinen schrecklich.
- Überschreiten Befugnisse
- Experte äußerte die Meinung, dass ich innerlich vielleicht viel menschenfreundlicher bin.
  ► Stellte mir erwähnten Experten daraufhin auf einem Scheiterhaufen vor.
- Erfordern Ausweichmanöver


Lebensumstände:
- Siehe: Sektion VR., Nr. 5
- Bezug zur Welt schwindend
- Bezug zur Realität konstant labil


Fazit:
- Seltsam ist besser als häufigsam aber nicht so gut wie Bisasam.





Freitag, 17. Februar 2017

Expecto Patronum, please.

Chapel of thought,
of the battles I fought,
of the silence I need
and the words that I bleed,
desperate for peace,
I'm craving release.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Waiting

I enjoyed the time being alone.
It was either the silence before the storm or anticipation for something pleasant.
I was always waiting. Free from all torments. A queen inside her castle.
At some point I was done waiting.
I left this empty rooms not knowing I wouldn't return.
From that time on I couldn't be waiting anymore since there was nothing more to happen if I wouldn't make a move.
I was not waiting. I was thinking, standing, hesitating, stopping, a standstill without purpose.
Now I have to be the change I was waiting for.
It hurts not to be a queen anymore. I might have hated the queen but I certainly loved the castle.

Die Nacht ist der beste Zuhörer

Ich hab an die ersten Jahre nach meinem ersten Umzug gedacht und die Nachtluft genossen, während der Mond in mein Zimmer schien. So viel hat sich verändert, aber die Luft riecht immer noch gut. Ganz anders als in der Stadt. Die Nacht ist aber immer schön. Dann hab ich mich hingelegt und mir selbst von ein paar Erinnerungen erzählt. Wie viele Details sind wohl schon verloren gegangen? Wie viele werde ich noch vergessen? Und wann werde ich gar nicht mehr an das alles denken und werde überrascht sein, wenn mich eine Erinnerung streift um mir klar zu machen, wie vertraut mir das längst vergessene Leben mal war? Nur der Mond hat mir zugehört und ich hätte es ihm nicht mal gedankt und seinen Dienst einfach vergessen, wenn ich nicht jetzt im Internet eine kurze Notiz hinterlassen würde, die er niemals liest.

Dienstag, 23. Februar 2016

Glückskeks

Nicht mehr lange und ich packe alle meine Sachen. Ich gebe meine aktuelle Tätigkeit auf und hoffe etwas besseres zu finden. Gut möglich, dass das ein Fehler ist. Ich weiß doch nicht was ich tue oder warum oder wo das alles hinführt.
Womöglich zum letzten mal, mache ich mich auf den Weg zu meinem liebsten Asia Imbiss. Die 6 und die 70 zum Mitnehmen. Ich gebe gut Trinkgeld. Der Besitzer schenkt mir einen Glückskeks und gibt ihn mir auf die Hand. Wir kennen uns mittlerweile ohne uns wirklich zu kennen.
Ich laufe in die entgegengesetzte Richtung meiner Wohnung, denn nur drei Meter entfernt ist eine Bushaltestelle. Wenn der Bus in den nächsten 10 Minuten kommt, dann geht es schneller. Nach zwei Metern fällt mir ein, dass ich mit Essen in der Hand nicht gerne Bus fahre. Bevor ich meine Planänderung umsetze, öffne ich den Glückskeks, damit ich wenigstens eine meiner Hände frei habe.
"Sie werden bald auf dem richtigen Weg sein".
Ich lache leise und drehe mich um.



Freitag, 22. Januar 2016

Tale of the Sica

TO THE FUTURE SICA:

1,080 years since the last Sica, who had been the most powerful of them all. 1,000 years after the apocalypse. Roughly 900 years since the clan of the Pugio has been re-established.

One thing is sure: My name will not be forgotten.
After all, I am not only a Sica, but I am the one who found the old writings. I proved to the council, that I found the sacred and secret wisdom of the Pugio. Furthermore, I found the last Sica's writings. What she wrote, however, is a secret I will keep even safer than the Old Pugio's wisdom itself. Our people are just rebuilding civilization. The old legends give them hope and identity. Our magic, history and knowledge need to stay sacred.
Had the Great Sica known what was to come, her advice might have been a little less down-to-earth and a whole lot more mysterious and open to interpretation. I'm talking about one specific note, that I am going to share with you.
I hope it'll remind you of your responsibilities and will help you not to take things too far.
Our traditions are important but like all traditions they are somewhat arbitrary. Therefore, one should refrain to uphold them at all costs.

Here it is:

"As the Pugio's priestess I have access to the secretly held 'wisdom'....which is not useful..at all. It's really just show. I'm not writing this, because I lack enlightenment. (Otherwise, I wouldn't be in the position I'm in.) It's pretty much just the legends and the secrecy that made it a big thing. Whoever thought of this was a pro at marketing. 
However, that being said, the 'wisdom' obviously describes the way the two advanced daggers work their magic. It's not going to help you in any way since you'll only realize in retrospective and with a little bit of fantasy that it's possible to relate the words to what's actually happening. Sucks balls. 
Keep your head up."


Well, now you know.


Sincerely, 
Declaratio
[Sica I. of the New World]



P.s: I am assuming that you're reading this shortly after your ordination, which will make you feel so very, very important. Anyways, I don't mean to ruin your mood, but do you know what else sucks balls? - Yo mama.



Samstag, 2. Januar 2016

2016

I've been spending 10 hours celebrating the new year.
5 hours anticipating it, 5 hours welcoming it.
Yet, I don't even now what year it is.
I don't need to know what I'm cheering for.
I just need a reason to take my mind off the doubts.

Happy New Year!
Happy New Month!
Happy New Day!
Hell, happy New Hour!
Happy Old Everything Is Still The Same But Let's Have Fun, Whatsoever!!

No matter what happened,
no matter what the future might bring,
no matter how we really felt on the long run:

The old year ended on a high note
and the new year was greeted with a smile.




Mittwoch, 18. November 2015

They are still here.

I am not the darkest insomnia, otherwise I could have controlled it as it came onto me.
I stared at my reflection, barely visible in the dark, and was terrified by those demon's eyes.
It wasn't me though.

Got up, moved over to the open window and called for the demons to come over me. Seemed to be safer.
Almost felt scale amor and fur growing on my torso and arms.

Laid down and gave in to my thoughts.
Saw the furry, scaled monster coming out of my body, leaning over me. Saw the black, faceless shadow thing coming out of my chest, hiding in all corners of the room.


They were screaming so silently, I just couldn't sleep.






Dienstag, 27. Oktober 2015

Hanging A Poster



A: Why are we hanging this?

B: I have trouble obeying the commandments.

A: I didn't know you were religious.

B: This is not about religion. - They are meant to protect us.

A: The 10 Commandments protect Demons?

B: No, but the 6 Demonic Commandments do.

A: Tell me about it!

B: Just take a look!


  • Demons are proud of their strong nature.
  • Demons must not fear anything.
  • Remember your roots.
  • Eat souls.
  • Accept your powers.
  • Enjoy the view!


A: They're not even written like commandments.

B: Well, your way of writing down commandments sucks.

A: Who came up with 'em anyways?

B: Demons. They are based upon thousands of years of experience.

A: Why would there be a need to remind Demonic folks of being proud and strong of their powers?
Being supernatural is awesome.

B: May be supernatural to you - to us it is natural and it can be quite a burden. Since it's natural, we forget to be proud and strong. Consequently, we give in to fear and forget who we are. It gets even worse if we stop eating souls and become weak. Some begin to eat their own souls, which is awfully painful. In this state it's rather difficult to be thankful for our so-called powers.

A: And what's with enjoying the view?

B: Would be stupid not to.





Montag, 12. Oktober 2015

Bildbearbeitung

Ich habe mich gemalt. Der Charme der Figur war, dass sie sich so gut in eine Welt gefügt hat, in der sie so fremd war.
Doch heute ist etwas passiert. Vielleicht so eine Art Coming-Out. Der Charme ging mir verloren, denn jetzt ist es nicht nur ersichtlich, sondern bewiesen, dass ich wirklich nicht passe.
Heute bin ich einen wichtigen Schritt gegangen, auf den Abweg, der zeigt, dass das Projekt gescheitert ist.

Ich wollte das Gemälde verbrennen, aber dann wäre mein Atelier in Flammen aufgegangen.
Jetzt muss ich überpinseln, mit der Furcht, alles zu verschlimmern. Mit der Scham, dass man meine Fehler verurteilt. Mit Angst, nicht aber Verzweiflung.

Weiterzumachen und zu versagen oder die Niederlage als Chance sehen und reumütig neu zu beginnen. - Nichts davon genügt meinen Ansprüchen.

Ich muss neue Ansprüche finden. Willkommen in der neuen Welt!






Dienstag, 1. September 2015

Ignoranz ist wohl einfacher als Empathie.



Meine Augen tränen von Fremdenfeindlichkeit.

- Kein Witz!


Ich hatte in letzter Zeit echt Heimweh und habe mich so so sehr darauf gefreut endlich nach Hause zu kommen. Ein Dorf von 1850 Einwohnern. Wir haben jetzt 32 Flüchtlinge hier und ich sitze hier mit einem Heulkrampf, weil ich gelesen habe, was irgendwelche Arschlöcher in letzter Zeit unternommen haben um denen das Leben schwer zu machen und Angst zu schüren.

Stellt euch mal vor, ihr freut euch auf euer zu Hause und dann steht ihr da und stellt fest, dass ihr vielleicht kein zu Hause habt, weil man einen Ort an dem solch eine abartige Niederträchtigkeit herrscht auf keinen Fall ein Zuhause nennen kann. Ich fühle mich echt gerade als hätte man mein Elternhaus niedergebrannt. - Danke, an alle rechten Arschlöcher da draußen!!

Mittwoch, 26. August 2015

Das schöne an dem Wort Hassliebe: Man kann es nicht ohne "sslie" schreiben.

Ich mag es, wenn ich einen nur mäßig sortierten Haufen Blätter nach etwas durchforsten kann und mir dabei vorkomme wie eine fahrige Professorin, obwohl ich keinesfalls eine Professur anstrebe.
Ich mag es, mir vorzustellen, dass die Geräusche von den Abstellgleisen mit den Arbeiten auf der Müllkippe für zerbrochene Träume zusammenhängen.
Ich mag es, eine Ausrede zu haben um schon vor Sonnenuntergang mit dem Trinken anzufangen.
Ich mag es, wenn man mir Kaffee bringt, auch wenn ich ihn selbst bezahlen muss. 
Ich mag es, wenn man mich in einem stillen Raum tippen hören kann. 
Ich mag es, wenn Menschen ihre Wohnung nicht für mich aufräumen.
Ich mag es, mir vorzustellen, dass alle Krähen meine Freunde sind.
Ich mag es, wenn man mir nicht ansieht, dass ich ahnungslos bin.
Ich mag es, Menschen lieb zu haben, die ich nicht wirklich kenne.

Ich mag so viel.

Warum kann ich dich nicht mögen?
Wir mögen und hassen dieselben Dinge.
Wenn du mich also hasst und ich hasse dich,
Bedeutet das: Wir hassen uns selbst,
Aber würden uns nicht hassen,
Müssten wir nicht mit uns leben.

Am Ende des Tages will ich das wohl so,
Denn keiner versteht mich so wie du
Und ich kann nicht ohne mich.






Samstag, 9. Mai 2015

A Flight Can Make You Fall


 I was with the foxes but the crows took over.
They said I wasn't meant to be a rover
Nor that I should be in command
if I didn't want to crash-land.
Ravens wouldn't like me because I couldn't fly
but crows would see me eye to eye.
So, I left the leash but you cannot say,
that I've ever been a stray.
I avoided unkindness
but, nevertheless,
I got myself into dissimulation
through participation
in a murder or two.


Dienstag, 31. März 2015

Sleeping In A Riverbed




Everytime I tried to step outside myself I became blind.
I had never heard of the person people were talking about.
Was my mirror lying to me or was I blind even when my eyes were fine?
"What is it like to see through my own eyes?"




Somehow, I figured it out.

I am made up, but confusing myself for a real person,
A still water that is not running deep but makes silent waves,
A liar with honest intentions,
Someone who holds on to non-existent mistakes.
I am always tired,
A coward warrior,
A caved-in witch,
A vicious priestess,
A polite demon without manners.
The best friend, who cannot trust anyone,
An outcast hero.



I had it figured out.
But the Devil got me hooked up.
Now, I still know who I am.
But for how long will I know?
- Because I'm still hooked up.
And I am tired.





Donnerstag, 29. Januar 2015

Ist der Islam ein Teil von Deutschland?

Ich würde gerne einfach"Ja" schreiben und dann auf "Veröffentlichen" klicken. Fertig.


Aber ich bin auch mit einem "Nein" zufrieden. Wenn auch nicht mit einem "Pegida"-Nein.
NEIN, denn keine Religion gehört zu Deutschland. Unsere demokratischen Werte erlauben jede Religion. Eine Ausübung der Religion darf alles, außer der Demokratie oder einem anderen Menschen schaden. So weit so gut.
Ich sehe hier nichts, das prinzipiell gegen den Islam spricht, wie er von den meisten Muslimen praktiziert wird.
Und kommt mir bitte nicht mit Copy-und-Paste-Koran-Zitaten aus dem Internet, denn das heilige Bücher Up-to-Date sind, ist eher nicht der Fall und auf die Bibel trifft das ebenso zu.

Wer aber denkt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, weil Deutschland christlich ist, hat mit dem Christentum (und der Nächstenliebe) in all zu vielen Fällen leider nicht viel am Hut.
Und überhaupt finde ich es scheiße, zu sagen, dass Deutschland christlich ist. Das ist als würde man sagen "Deutschland ist blond", weil die Mehrheit der Deutschen blond ist. Bin ICH aber nicht. Bin ich jetzt nicht mehr deutsch, oder was?


Ich sagte, ich bin auch mit einem "Nein" zufrieden, aber lieber ist mir eigentlich das "JA", denn Ja, wir haben viele Muslime in Deutschland und deshalb gehören sie zu Deutschland.
Habe ich nichts dagegen.
Sie gehören genauso zu Deutschland wie Christen, wie Senioren und Jugendliche, wie ehrenvolle Bürger und Kriminelle, wie die Netten und wie die Arschlöcher.
Sie gehören ebenso zu Deutschland wie Nazis und wie "Ich bin KEIN Nazi, aber..."-Leute. Gegen die habe ich auch nichts. - Zumindest nichts Wirksames.
Und wenn wir schon dabei sind uns Menschen aus diesem Land herauszuwünschen, dann doch lieber diejenigen, die nicht verstanden haben, dass es in Deutschland Religionsfreiheit gibt.