Freitag, 30. Mai 2014

Gespräche


So in der Art läuft es immer ab.

- "What I see is that my mother and my grandaunt do look alike. - Even more than my mother and my grandmother do. But how come my granndma look so familiar then? Seeing a photograph of her I feel like I have seen her a thousand times when in reality I don't remember having seen her even once. Well, maybe what everyone says is true and I resemble my mother who remsembles her mother. Still I do not recognize my mother's face in mine. 
Maybe what seems so familiar are facial lines I see in the mirror, which I thought to be somewhere from my father's side. 
I don't know. There are just so many things I inherited. Do I look like my maternal grandmother? Do I strongly resemble my father's tyrannic grandfather or do I have my maternal grandfather's kind eyes? 
It's hard to tell who I am."
"Look at this, look at this, look at this!.....Fuck my life!"
- "What the hell?"
- "Everytime I touch the scars on my arm there is this pain in my guts. I spend my days either drinking or taking pills...or both...and now I just revealed that I was hurt by this someone's strange behaviour, which I guess to be rejection. Life is not a stupid medal with two sides, it's a fucking Rubik's with an endless number of half solutions."


"Können wir bitte den Teil überspringen, indem ich um Komplimente bettele, offen zeige, dass kleine unwichtige Gesten mich zu einem weinerlichen Mädchen machen und ich der Liebe meines Lebens in deinem Namen einen Heiratsantrag mache? Oder magst du mich dafür zu sehr?"
- "Ich sehe dich als gedemütigte Version deiner selbst."


"I spent the most beautiful night on the worst place I've ever been.
A night that compares to you.
The air smelled like wood, peace and a home that wasn't mine."
"You are the most beautiful thought."
"I am praying that you will hear my heart screaming for you. - It's the only hope I have during this time of desperation."
"A matter of faith:
My head wants to go with my heart
but it can't.- It's torn apart." 

"In der Zukunft schlafen? 
- Wohl eher von der Zukunft erschlagen.
Ich lade mein Leben auf mir ab 
und finde es schwer zu tragen."
- "Wer sagt eigentlich, dass das Leben wertvoll ist?" 







Die Stille war viel erdrückender. Es stimmt wohl was man sagt: 
Taten sprechen lauter als Worte.







Sonntag, 4. Mai 2014

Dinge

"Es gibt Dinge, die ändern sich nie".
Bullshit!
Wenn alles sich verändert, wie können einzelne Dinge dann noch "gleich" sein. Sie fühlen sich ähnlich an. Und das ist ein schönes Gefühl von Sicherheit in wandelnden Zeiten. Aber die Dinge sind nicht "gleich".

Eigentlich versuche ich schon seit Tagen etwas bestimmtes in Worte zu fassen. Es ist mir noch nicht vollständig gelungen, weil es so diffus ist. Stattdessen sitze ich nun hier und mühe mich ab, meine heutigen Sinneseindrücke festzuhalten.

Offenbar gibt es viele Menschen, die Introvertiertheit mit Schüchternheit verwechseln. Ich bin von Natur aus beides. Allerdings finde ich, dass ich meine Schüchternheit mittlerweile recht gut im Griff habe.
Ich kann deutlich und laut sprechen, Konversationen starten, Forderungen stellen, klare Worte finden, die Schultern aufrecht halten, ein selbstsicheres Lächeln zeigen. Meistens fühle ich mich nicht mal mehr schüchtern. Fake it till you make it! - Das funktioniert!

Introvertiertheit ist eine ganz andere Sache.
Ich war nicht so super begeistert von der Idee heute wieder mit meinen Freunden loszuziehen. Versteht mich nicht falsch: Ich liebe meine Freunde und ich sehe sie viel zu selten, aber es ist (für mich) manchmal schwer mich aufzuraffen, weil ich eigentlich viel lieber zur Ruhe kommen würde.
Aber natürlich habe ich den Abend und die Nacht nicht bereut. :)
Ich war mal nüchtern. Und die Tatsache, dass irgendwann Abends der allbekannte Feind "Kopfschmerz" eingesetzt hat, hat meine Stimmung ein wenig gedämpft.
Zwischendurch ist es auch mal ruhig geworden, doch ich finde wenn die Atmosphäre stimmt, dann muss man kein Gespräch erzwingen.
Jedenfalls bin ich bis zum Schluss geblieben. Es war toll einen Eindruck davon zu bekommen, wie meine Freunde in neue Lebensabschnitte gestartet sind. Oh ja, die Dinge haben sich verändert. Es fühlt sich definitiv anders an. Aber das war heute kein Grund zum traurig sein, denn das tollste an diesem Abend war und ist an der Situation allgemein, dass ich immer noch an ihrem Leben teil haben darf, auch wenn es mir so anders vorkommt.

Ich mag das Gefühl, willkommen zu sein. (Auch wenn es Menschen gibt, bei denen ich mir wünschte, dass sie mich nicht so herzlich in ihr Leben einladen würden.)
Nach so vielen Jahren bin ich immer noch dankbar dafür erwünscht zu sein. Ich glaube und hoffe, dass man diese Dankbarkeit nicht mehr verliert nachdem man die Erfahrung gemacht hat, sich ausgestoßen zu fühlen. 

Aus diesem Grund bin ich auch nicht direkt nach Hause gefahren, obwohl ich Kopfschmerzen hatte und mich nach meinem Bett sehnte. Ich bin Umwege gefahren und habe noch ein bisschen in dem Gefühl geschwelgt. 

Und nun bin ich zu Hause. Dinge kreisen mir im Kopf herum und werden mich zweifelsohne noch einige Tage begleiten. Ich fühle mich fremd und wohl.
Heute war ein guter Abend, eine gute Nacht. 
Außerdem schreibe ich gerade mal wieder nur Mist. 
Aaaaaaaber es ist ein Post. Ein Lebenszeichen. 
Mal wieder nur Mist.

Dienstag, 4. Februar 2014

Horrorfilme

Heute dachte ich. Punkt.

Ich habe heute viel nachgedacht, weil mich Gedanken gejagt haben, die Schatten der Realität waren.
Wenn Liebe und Hass so nah bei einander liegen, wie allgemein behauptet wird, dann liebe ich mich so sehr wie ich mein Leben hasse. Und das macht sogar Sinn.

Aber das ist es nicht, was mich gejagt hat. Das ist nur die Schlussfolgerung.

Tatsache ist: Die Gedanken haben mich nur verfolgt, weil ich auch in der Realität von meinen Ängsten verfolgt werde.
Und wie kann es sein, dass ich verfolgt werde? - Richtig: Ich laufe weg. Aber das ist doch manchmal das einzig Logische. Befänden wir uns in einem Horrorfilm, würde ich bestimmt nicht als erstes mein Leben verlieren.

Mein Weglaufen zeigt sich darin, dass ich immer nur "Jein" sage bis ich mich traue "Nein" zu sagen.
Es müssen also Qualen und Ungewissheit überstanden werden, aber am Ende muss der Verfolger zur Strecke gebracht werden, denn die Kondition lässt irgendwann nach.

Warum nicht gleich? - Weshalb lerne ich nicht aus meinen Fehlern und bin von Anfang an ehrlich und schonungslos? Ich muss verstehen, dass andere es nicht kapieren, wenn sie es einfach nicht verstehen wollen.
Menschen, die sich selbst belügen, brauchen Wahrheit und ich brauche die Entschlusskraft die Versteckspiele zu beenden.

Es liegt nicht nur an mir, die Sache in die Hand zu nehmen, sondern auch aus meinen Fehlern zu lernen und nicht jedes mal die nächtlichen Geräusche aus dem unteren Stockwerk zu ignorieren, wenn ich doch eigentlich alleine zu Hause bin. Und vielleicht sollte ich ab und an die Tür verschließen, wenn ich weiß das ein Mörder aus dem Gefängnis ausgebrochen ist.

Ansonsten wird es wohl Zeit einzusehen, dass die wirkliche Gefahr ich selbst bin, wenn ich es nicht schaffe Mörder aus meinem Haus fernzuhalten, obwohl ich mittlerweile wissen sollte, dass diese auf magische Weise von mir angezogen werden.



Mal ehrlich: Ich hasse Menschen! 


Sonntag, 26. Januar 2014

Der Wille zählt.

Irgendwas kreatives. Mach mal irgendwas kreatives!

Gar nicht so einfach, oder? Soll das meine Zukunftsperspektive sein?
Meine vage Entscheidung Psychologie zu studieren, obwohl ich mich kaum als Therapeutin, auf gar keinen Fall aber in der Medienpsychologie oder ähnlichem sehen kann, ist eine Entscheidung aus Mangel an Alternativen.
Der häufig angebrachte Rat an mich etwas "Kreatives" zu machen, zeigt wie andere mich sehen. Ich mag Kreativität und künstlerische Freiheiten. Aber bin ich wirklich so kreativ? Ich komme mir meistens gar nicht mehr so vor. Vielleicht ist es nur das Adjektiv, an dem ich seit Kindertagen festhalte weil mir sonst nicht viel einfällt um mich zu beschreiben.
Der exzentrische Hardcore-Künstler steckt jedenfalls nicht in mir, denn sonst wüsste ich folgende Fragen zu beantworten:
WAS ist "etwas kreatives"? Soll ich schreiben? - Dafür reicht es nicht. Gestalten? Was? Was? Was? Welchen Beruf gibt es, in dem ich kreativ sein kann, der meinen (begrenzten) Fähigkeiten entspricht und der es mir ermöglicht meinen Unterhalt zu finanzieren?

Eins steht fest: Lehramt mache ich nicht!

Da bleiben nur noch die Alternativen der Berufsausbildung. Maler und Lackierer oder etwas morbides. ^^ Pathologe kommt nicht in Frage, denn Medizin will ich nicht studieren. Für ein Bestattungsinstitut sehe ich mich auch nicht geeignet. Das Klientel ist immer sooo...niedergeschlagen. Metzger vielleicht? :D ...Ach ich weiß nicht.
Und am Ende hängt die Entscheidung ganz bei mir. So ein Pech.

Das Problem ist und bleibt, dass ich gar nichts wirklich will. Wie kann ich es schaffen etwas zu wollen?

Mittwoch, 27. November 2013

Aus meinem Leben

Es gibt Schmerzen, die lassen einen spüren, dass man noch am Leben ist, während sie einen gleichzeitig wünschen lassen, man wäre es nicht.
Ich denke jeder kennt das Gefühl.
So geht es mir auch gerade. Ich weiß es klingt klischeehaft, aber: Ich kann nicht mehr schlafen, ich kann nicht mehr essen, ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen und es fällt mir schwer mich richtig auszudrücken....ganz recht: Ich war beim Zahnarzt. Hab ihr an etwas anderes gedacht? - Tut mir leid, aber das sind verdammte Zahnschmerzen des TODES!!
Phasenweise ertönen alle meine inneren Stimmen AAAAAaaaaaaAAAAaaa, was dann schnell mal in eine Melodie aus den Charts ausartet.
Ich hab es auch schon mit Autosuggestion und Instant-Mediation versucht. Das sah dann so aus:


Puuu, also erstmal musst du dir all deiner Glieder bewusst werden....Spüre wie das Blut zirkuliert! Nur nicht in deinem Kiefer, denn das tut VERDAMMT nochmal weh!!...Ach, scheiß drauf, kommen wir gleich zur Brücke. Entspann dich, Julia. Also, da ist diese Brücke....mmmh herbstlich.....eigentlich ist es ja Winter, aber in deiner Vorstellung ist Herbst, also akzeptiere das! Und da fließt ein Fluss unten durch. ...- Ein Fluss! Daher also die Brücke! Ich bin so clever!! Und da fallen jetzt die Blätter in den Fluss. ....DESWEGEN ist es Herbst! -  Die Blätter sind deine Schmerzen du nimmst sie war, aber lässt sie einfach davon ziehen, hinter dich,flussabwärts....HALT! Was drehst du dich um? Bist du bescheuert? AAAAAAAAAAHHHHH SCHMERZEN!!!

Ich kann schon verstehen, dass das gemeine Volk sich nicht für meine Zahnschmerzen interessiert, aber das ist der einzige Gedanke in meinem Kopf! Und ich habe sonst nichts mehr. Da das Sprechen nämlich auch weh tut, kann ich nicht mal eines meiner exzessiven Selbstgespräche führen. Wobei ich diese nicht explizit mit mir selbst führe, sondern gerne auch mit imaginären Personen.
Ich bin ein psychischer Totalausfall. - Ich darf das!!

Und damit das ganze Wimmern ein Ende hat: Kann mir bitte mal jemand ordentlich in die Fresse hauen? Zwecks operativer Maßnahme, versteht sich.
BIIIIITTEEEE???!!!

Samstag, 23. November 2013

Der Mond

Ein paar schnell hingeschmierte Reime für meinen Freund, den Herrn Mond.



Ich bin der Mond
und ziehe wie gewohnt
meine leisen Kreise
auf dieselbe Weise,
auf derselben Bahn,
wie in einem Wahn.



Meine gütige Macht
ist Licht in der Nacht,
doch ich kleiner Wicht
strahle ohne Sonne nicht.
Ohne meinen falschen Schein
will ich gern im Schatten sein.




An den wenigsten Tagen nur
wandle ich auf großer Spur,
dass ich selbst der Schatten bin
und dann wieder meinen Weg beginn. 

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Lückenbüßer...lalalalala

"Hast du heute schon was getrunken?" fragte meine Mutter. Sie ist so fürsorglich geworden in letzter Zeit. Eigentlich müsste sie die Antwort aber kennen: Nein. Also "Ja", aber definitiv nicht genug. Ob ich heute wohl noch einen Liter Flüssigkeit zusammenbekomme? Wie viel braucht der Körper nochmal um normal zu funktionieren? Was stand in meiner letzten Mail? Welche Lieder waren auf der Playlist?
"Hast du heute schon was getrunken? ... Was Alkoholisches, meine ich"  kam es von Steffen. Als wäre es die normalste Sache der Welt, antwortete ich auf die Frage, die mir mein Arbeitskollege in meiner Fantasie gestellt hatte, mit "Nein" und verdrängte die Intention. Ich hatte nichts getrunken. Die Überraschung, die eine Frage wie diese verdient hätte, trat dann doch noch auf mein Gesicht als ich Judith entdeckte. Ich hatte sie nicht kommen sehen. Und jetzt stand sie dort, offensichtlich nicht bereit ihre Schicht zu beginnen, in einer dunklen Ecke. Steif wippte sie leicht nach vorne und zurück. Ihr Blick war starr in die Leere gerichtet und versprühte den Hauch einer tödlichen Atmosphäre während sie an einem Schokoriegel lutschte. 
Der Anblick gefiel mir. So fühlte ich mich auch gerade. Plötzlich reißt mich ein Geräusch aus den Gedanken. Ich weiß nicht genau was es ist, denn es ist generell ziemlich laut hier. Ich verstehe nie etwas wenn jemand mit mir redet. "Anne kämpft mit Berthold" klärt mich die seltsame Tine auf. Wer zur Hölle ist Berthold??? ... Mein Gehirn ist nun langsam in der Lage die Hintergrundgeräusche rauszufiltern und mir wird klar, was Tine tatsächlich gesagt hat: "Anne kämpft mit einem Werwolf". Das macht wenigstens Sinn. 
Gibt es überhaupt Werwölfe? Wolfsdämonen, ja...und diese widerlich stinkende Vampire, die sowas von gar nicht glitzern. Und Bäume. Dämonische Bäume, wie ich einer bin. Igor hat mein Gemurmel gehört. Er glaubt natürlich nicht an sowas, schließlich bin ich hier alleine unter Menschen. "Und was unterscheidet einen dämonischen Baum bitteschön von einem normalen?" fragt er und zieht eine Augenbraue hoch. 
"Naja, wie viele Bäume hast du bisher gesehen, die sprechen können?"